Ev.- Luth. Schwesterkirchgemeinden Werdau/Leubnitz, Königswalde, Steinpleis

Zur Geschichte der Marienkirche:

Marienkirche Werdau

Unsere Marienkirche, in älteren Urkunden auch Frauenkirche oder Liebfrauenkirche genannt, ist in ihrer jetzigen Gestalt
(seit 1764) eine der schönsten spätbarocken Stadtkirchen Sachsens.

Zur Geschichte der Marienkirche:

  • 1304             erste urkundliche Erwähnung Werdaus als Stadt/ die erste Kirche gab es bereits um 1180/ 1200 –
                        die Ägidiuskirche; sie lag unterhalb des heutigen Richard-Wagner-Parks
  • um 1300        mit Schloss und Stadtmauer entsteht gleichzeitig die Marienkirche als Kapelle
  • 1430             brennt sie das erste mal ab und wird wieder aufgebaut
  • 1558             erfolgt ein Neubau der Kirche
  • 1629             Abriss der alten Ägidiuskirche, Verwendung von Baustoffen zur Erweiterung der Marienkirche
  • 1670             durch Stadtbrand werden Schloss und Kirche vernichtet; die Kirche wurde wieder aufgebaut, konnte aber
                        durch Verarmung der Stadt erst 1728 fertig gestellt werdens
  • 1756             ein erneuter Stadtbrand, dem auch die Kirche zum Opfer fällt
  • 1762             während des Wiederaufbaus der Kirche stürzt der beim Brand stehen gebliebene Turm auf das fast
                        vollendete Kirchenschiff; der Bau ruhte fast ein Jahr lang
  • 1764             Einweihung des neuen Kirchenschiffes
  • 1789             Fertigstellung des neuen Turmes
  • 1800             Einbau einer Trampeli- Orgel
  • 1812             Stiftung des Altarbildes – auferstandener Christus begegnet Maria Magdalena vom Historien- und
                        Porträtmaler Ferdinand Hartmann (1774-1842)
  • 1863             Zerstörung des Turmes durch Blitzschlag
  • 1865             Einweihung des neuen, 57 m hohen Turmes
  • 1902             Stiftung des Taufsteins
  • 1908             neue Orgel der Firma Jehmlich aus Dresden und Erweiterung des alten Gehäuses
  • 1937             Innen- und Außenrenovierung der Kirche (neues Gestühl, Gasheizung, Brauthalle)
  • 1976             Innenrenovierung/ neue Elektroanlage
  • 1978-1983     Restaurierung von Altar, Kanzel und Taufstein
  • 1985             Einbau der neuen Jehmlich Orgel im ursprünglichen Trampeli Gehäuse
  • 1994             Turmsanierung und Dacheindeckung
  • 1995/1996     Außensanierung des Kirchenschiffes
  • 2003             Erneuerung des Fußbodens im Altarbereich/ Fußbodenheizung
  • 2004-2006     Komplette Sanierung der Kirchenfenster
  • 2011/ 2012    Erneuerung der Glocken einschließlich neuer Glockenstuhl und Zimmererarbeiten
                        (Fred Oettel aus USA finanziert Guss der neuen Glocken)
    - im September 2011 Abnahme der drei Eisenhartgussglocken sowie der erhaltenen Bronzeglocke
    - der Guss der kleinen und einer mittleren Glocke gelinkt gut in Lauchhammer
    - zweimaliger Verguss (mit Verdruss) der großen Glocke, erst in Sinn bei der Glockengießerei Rincker, dann in Innsbruck
      bei Grassmayr, wobei letztere Firma den Guss auf ihre Kosten wiederholt
    - 26. August 2012 festliche Weihe der Glocken mit großer Beteiligung der Werdauer und anderen Gästen
  • 2014              Bauarbeiten zur Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden

 

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